Bildung für nachhaltige Entwicklung Thüringen

Landesarbeitsgemeinschaft

Arbeit aufgenommen

Arbeit aufgenommen
v.l. Uwe Flurschütz, Martin Abramowski, Maria Fronz

Die neu gewählten Sprecher*innen der LAG BNE haben ihre Arbeit aufgenommen. Moderierend zwischen den persönlich anwesenden und den online zugeschalteten Mitgliedern, gestalteten Sie ihre erste gemeinsame LAG Sitzung. Hierbei ging es um die Festsetzung von Forderungen zur Entwicklung einer Landesstrategie BNE Thüringen 2020-2030. Vielen Dank an die neuen Sprecher*innen für ihr Engagement für die LAG BNE Thüringen!

Die LAG BNE hat ihre neuen Sprecher*innen gewählt

Die LAG BNE hat ihre neuen Sprecher*innen gewählt
Wahl der Sprecher*innen der LAG BNE Thüringen

Mit dem Rückzug von Jens Düring als einer der Sprecher*innen der LAG BNE Thüringen wurden Neuwahlen notwendig, um diese Rolle innerhalb der LAG wieder zu besetzen.

Am Donnerstag den 16.07.2020 trafen sich dazu die Mitglieder der LAG im Festsaal des Rathauses der Stadt Erfurt. Bedingt durch die Corona-Beschränkungen nahmen einige Mitglieder via Videochat teil, während andere mit dem gebotenen Abstand ihr Handzeichen analog gaben.

Als neue Sprecher der LAG BNE wurden Uwe Flurschütz und Martin Abramowski gewählt. Der LAG BNE weiterhin als Sprecherin erhalten bleibt Maria Fronz, die diese Rolle nunmehr im dritten Jahr ausfüllt.

Wir bedanken uns bei unseren Sprecher*innen für Ihr Engagement und wünschen Ihnen eine erfolgreiche und spannende Zeit als Vertreter*innen der LAG BNE Thüringen.

Maria Fronz…………………………….Uwe Flurschütz……………………………Martin Abramowski

Außerschulische Bildung in der Krise

Außerschulische Bildung in der Krise

Seit März waren neben KiTas und Schulen auch die außerschulischen Lernorte coronabedingt geschlossen. Erstere beiden haben wieder geöffnet und führen ihre Arbeit weiter. Für letztgenannte gilt das nicht automatisch. Vom Thüringer Bildungsministerium (TMBJS) werden Schulausflüge noch untersagt. Die Landesarbeitsgemeinschaft Bildung für nachhaltige Entwicklung Thüringen (LAG BNE) hat in einem landesweiten Appell auf diese prekäre Lage hingewiesen und erhofft sich von Minister Holter eine Lösung. Die in Jahrzehnten entwickelte Bildungslandschaft von vielen Anbietern externer Bildungsangebote verschiedenster Ausrichtung steht vor einer großen Zäsur. Nicht wenige Anbieter stehen vor dem Aus.

Die LAG BNE Thüringen bitte den Bildungsminister Holter, die Möglichkeiten der außerschulischen Bildungsarbeit sowie des Lernens am anderen Ort für das Schuljahr 2020/21 zu klären. Insbesondere Lehrerinnen und Lehrer sollen ihre Möglichkeiten für das Lernen am anderen Ort, die Zusammenarbeit mit außerschulischen Anbieter*innen in der Schule und Weiterbildungen für Pädagog*innen sowie Maßnahmen der Erwachsenenbildung verbindlich dargestellt werden.

Mit der bisherigen Regelung des TMBJS zu Klassenfahrten und dem Lernen am anderen Ort (z.B. Wandertage) sind praktisch alle außerschulischen Anbietenden der non-formalen Bildung von der schulbegleitenden Bildungsarbeit ausgeschlossen.

Die LAG BNE Thüringen fordert eine klare Aussage zur Umsetzung außerschulischer Bildungsangebote im Schulkontext.

„ Wir fragen den Minister, welche Maßnahmen er zu ergreifen beabsichtigt, um die außerschulische Bildung unter den ggf. noch längerfristig notwendigen Vorsichts- und Vorkehrungsmaßnahmen zur Pandemieprävention wieder in den Schulalltag des kommenden Schuljahres einzugliedern?“, so Maria Fronz, Sprecherin der LAG BNE.

In einer Umfrage unter Akteuren wie Schullandheimen, Jugendherbergen, den Nationalen Naturlandschaften, Gedenkorten, Institutionen der Umweltbildung, der Demokratiebildung oder des Globalen Lernens hat gezeigt, dass der Wegfall der außerschulischen Bildungsarbeit teilweise existenzbedrohend ist. Gerade dann, wenn die bestehenden Regelungen einen Einnahmeausfall über mehr als drei Monate verursachen. Bestehende Hilfs- und Fördermöglichkeiten gleichen diesen Ausfall in keiner Weise aus. 81% der Befragten sind von Einnahmeausfällen betroffen. Knapp die Hälfte der Befragten schätzte einen Einbruch ihrer regelmäßigen, jährlichen Einnahmen um mehr als 40 Prozent.

„Nach unseren bisherigen Erfahrungen werden die Thüringer Lehrkräfte außerschulische Angebote ohne eine offizielle Klärung auf Verwaltungsebene auch in den folgenden Monaten und auch im neuen Schuljahr nicht planen, vorbereiten und buchen – obwohl alle Bildungsanbieter*innen bereits Hygienekonzepte vorliegen haben und somit auf den Weiterbetrieb gut vorbereitet sind. Damit dramatisiert sich die derzeit schwierige Lage katastrophal und eine über Jahrzehnte gewachsene Bildungslandschaft wird verschwinden“, so Maria Fronz weiter.

Deshalb ist eine weitere Forderung der LAG BNE, dass finanzielle Mittel für betroffene Akteure der außerschulischen Bildung zur Verfügung gestellt werden, um die Auswirkungen der derzeitigen Einschränkungen auszugleichen. Denn von den bestehenden Hilfsprogrammen werden viele Akteure nicht erreicht.

Der Appell ist zu finden unter: http://www.lag-bne-thueringen.de/appell/

Hintergrund: Die LAG BNE Thüringen ist ein freiwilliger Zusammenschluss vielfältiger Akteur*innen von BNE in Thüringen. Sie ist Interessenvertretung, Netzwerk, bietet Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und unterstützt Qualitätssicherung und –entwicklung.

Kontakt:  Sprecherin Maria Fronz, Tel. 03641 22 49 951

kontakt@lag-bne-thueringen.de                         

Verabschiedung aus der Sprecherrolle

Verabschiedung aus der Sprecherrolle
Jens Düring (rechts) bekommt von Martin Abramowski (links) ein kleines Geschenk als Dankeschön für seine bisherige Arbeit als Sprecher der LAG BNE überreicht. (Foto: Alfred Bax)

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Nicht ganz ohne ein weinendes Auge verabschieden wir Jens Düring als Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung für nachhaltige Entwicklung Thüringen.

Als Mitarbeiter der Stadtverwaltung Erfurt im Umwelt- und Naturschutzamt war er seit Gründung der LAG BNE als Sprecher aktiv und vertrat die Interessen der Mitglieder, nicht zuletzt in schwierigen Prozessen.

Wir danken Jens Düring für seine Arbeit in der LAG BNE und freuen uns gleichzeitig, dass er uns als Mitglied der LAG auch weiterhin erhalten bleibt!

Umfrage der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Thüringen LAG BNE im Rahmen der COVID-19-Pandemie

Die Umfrage ist beendet! Derzeit formulieren die Mitglieder der LAG BNE anhand der Ergebnisse der Umfrage Argumente und Forderungen an die entsprechenden Ministerien und Akteure relevanter Bildungsbereiche, wie die außerschulischen Bildungsanbieter*innen von BNE/globalem Lernen auch unter den Bedingungen der CORONA-Krise wieder in den Schulalltag integriert werden können.

Liebe Akteure der BNE in Thüringen,

die Corona-Pandemie (COVID-19) hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Wir wollen mit dieser Online-Umfrage herausfinden, in welcher Weise und wie stark die BNE und ihre Akteur*innen in Thüringen davon betroffen sind.

Mit den Ergebnissen können wir uns dann an geeigneten Stellen für Ihre Belange stark machen!

Gern können Sie den Fragebogen/ die Internetadresse an andere Ihnen bekannte Akteur*innen der BNE in Thüringen weiterleiten.

Der Link zur Umfrage ist folgender: https://www.soscisurvey.de/LAG_BNE/

Bitte beantworten Sie die Fragen schnellstmöglich, jedoch spätestens bis zum 5. Mai 2020.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

(Danke auch an den Landesmusikrat Berlin e.V. und den Kulturrat Thüringen e.V. für die Ausgangsstruktur)

Möhrchenheft – Workshopangebot für Grundschulen gesucht

Das Umweltministerium fördert dieses Jahr wieder das Möhrchenheft für eine thüeringenweite Auflage mit 30.000 Heften.

Gerne möchte ich das zum Anlass nehmen, Bildungsakteuren eine Plattform für ihre Workshop zum Thema „Energie und Klimaschutz“ zu geben.

Die Themenseiten sende ich euch im Anhang mit.

Schön wäre es, thüringenweite Akteure zu dem Thema zu finden um es Schulen in der Übersicht einfacher zu machen. Die Veröffentlichung ist kostenfrei. Sollten mehr Vereine bzw. Workshops als eintreffen als wir Platz zum Drucken haben, könnte ich noch eine digitale Fassung erstellen.

Es gibt aber für jeden Schulamtsbezirk auch einen Extra-Beileger – dort könnten wir auch regionale Angebote aufnehmen.

Bis spätestens Ostern bräuchte ich die Rückmeldungen.

Viele Grüße aus Weimar,
Andreas

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Andreas Bauermeister
Eco-Design &
Projektleiter Möhrchenheft

c/o Kreativ-Etage
Goetheplatz 9b
99423 Weimar

www.moehrchenheft.de
www.kreativ-etage.de

0160 / 9055 3063
andreas.bauermeister@kreativ-etage.de

„Alle bleiben zu Hause, keiner bleibt zurück“ Digitale Kampagne für die UN Agenda 2030 in Zeiten der Coronakrise

PRESSEMITTEILUNG Wiesbaden, den 31. März 2020

„Alle bleiben zu Hause, keiner bleibt zurück“ Digitale Kampagne für die UN Agenda 2030 in Zeiten der Coronakrise
Die weltweite Coronakrise zeigt die Dringlichkeit der UN-Agenda 2030 und ihrer 17 Nachhaltigkeitsziele. So sieht Ziel 3 internationale Maßnahmen für „Gesundheit und Wohlergehen“ vor, Ziel 6 „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“. Dabei setzt die Agenda 2030 auf gemeinsame Anstrengungen weltweit. Kein Mensch soll zurückbleiben – „leave no one behind“, lautet die Leitidee. Um diese Idee stark zu machen, lädt der World University Service in der aktuellen Krisensituation zu der digitalen Kampagne „Alle bleiben zu Hause, keiner bleibt zurück“ ein.
Während einzelne Nationalstaaten ihre Grenzen schließen und versuchen, das Bestmögliche für die eigene Bevölkerung herauszuholen, setzt die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals – SDG) auf die Idee weltweiter Solidarität und gemeinsame Anstrengungen, um ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen zu erreichen. Neben Ziel 3 (Gesundheitsversorgung) und Ziel 6 (Sauberes Wasser) sind insbesondere Ziel 1 (Armutsbekämpfung), Ziel 2 (Kein Hunger) und Ziel 10 (Weniger Ungleichheiten) von enormer Bedeutung, um die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wirkungsvoll und langfristig zu bekämpfen. Die zentrale Idee der Agenda, die von den Vereinten Nationen im September 2015 in New York verabschiedet wurde, lautet „leave no one behind“.
„An diese Leitidee knüpfen wir an“ so Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des World University Service (WUS). „Mit der bundesweiten digitalen Kampagne ‚Alle bleiben zu Hause, keiner bleibt zurück‘ spannen wir ein internationales Netz regionaler Dialekte und Sprachen aus aller Welt, um zu zeigen, dass Solidarität keine Grenzen kennt und die SDGs die Antwort gegen Isolationismus und Protektionismus sind“, so Ghawami abschließend.
Alle sind herzlich zur Mitwirkung eingeladen. Die Umsetzung ist einfach:

  1. Sie suchen sich ein SDG aus, z. B. auf der Website des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: www.bmz.de/de/themen/2030_agenda/17_ziele/index.html.
  2. Übersetzen Sie das SDG in Ihren regionalen Dialekt und Ihre Alltagssprache. Wir freuen uns über Sprachen aus aller Welt! (Für ein Hörbeispiel klicken Sie auf das grüne SDG-Icon auf der Kampagnen-Website.)
  3. Nehmen Sie Ihren Text als Tondatei auf, z. B. mit dem Smartphone.
    World University Service (WUS) Deutsches Komitee e. V. – Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd
    Goebenstr. 35 – 65195 Wiesbaden – VR Bonn 2413 – 1. Vorsitzender Dr. Kambiz Ghawami
    Tel. 0611 9446170 – Fax 0611-446489 – infostelle@wusgermany.de – www.informationsstelle-nord-sued.de
    Bank für Sozialwirtschaft – BIC: BFSWDE33XXX – IBAN: DE95 3702 0500 0007 2321 00
  4. Senden Sie diese Tondatei per E-Mail an infostelle3@wusgermany.de. Setzen Sie bitte in den Betreff die Nummer Ihres SDG.
  5. Wir laden Ihre Tondatei auf unsere Website hoch. Dafür brauchen wir Ihr Einverständnis. Kopieren Sie einfach den folgenden Satz in Ihre E-Mail: „Ich stimme der Veröffentlichung unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY zu“. (Das ist die Creative-Commons-Lizenz, die auch Wikipedia einsetzt. Mehr Infos unter creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode.de.)

Alles rund um die SDGs finden Sie auch unter: https://www.globaleslernen.de/de/fokusthemen/fokus-sustainable-development-goals-sdg
Machen Sie die Agenda 2030 zu Ihrer Sache! Wir freuen uns über Ihre Einsendung an infostelle3@wusgermany.de.
Rückfragen von Pressevertreter*innen bitte an: Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd beim World University Service e. V., Dr. Ursula Grünenwald (Tel. 0611 9446170, Email: infostelle3@wusgermany.de) oder Anne-Sophie Tramer (Tel. 0611 9446170, infostelle@wusgermany.de), Goebenstr. 35, 65195 Wiesbaden, www.wusgermany.de/de/globales-lernen/informationsstelle-bildungsauftrag-nord-sued, www.wusgermany.de.

Thüringer Aktionsplan Bildung für Nachhaltige Entwicklung beschlossen

Thüringer Aktionsplan Bildung für Nachhaltige Entwicklung beschlossen

(Dezember 2019) Die Thüringer Landesregierung hat am 19. November 2019 den „Thüringer Aktionsplan ,Bildung für Nachhaltige Entwicklung‘ – Grundsteine für weitere Entwicklungen –“ (PDF) beschlossen. Für die Erarbeitung fand seit Herbst 2018 ein intensiver Dialogprozess mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ Thüringen statt. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) steht hierbei für eine transformative Bildung, die Menschen zu verantwortungsvollem Denken und Handeln befähigt. BNE gründet auf der globalen Reichweite und den zeitlichen Dimensionen des Lernens. BNE ermöglicht es, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und ebenso die Auswirkungen der globalen Verhältnisse auf das eigene Bewusstsein und Handeln zu ergründen. Die Achtung der Menschenwürde, der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und die Herstellung globaler Gerechtigkeit geben der BNE dabei ihre Wertorientierung. Dafür werden im Thüringer Aktionsplan „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ Gestaltungsmöglichkeiten für Akteur/-innen in verschiedenen Handlungsfeldern formuliert. Fünf Handlungsfelder werden unterschieden: Alltag, Bildung, Jugend, Kommune und Wirtschaft.

Info: Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Werner-Seelenbinder-Straße 7, 99096 Erfurt, Tel. 0361 57–100, https://bildung.thueringen.de

AUSGEZEICHNETE BILDUNG IN THÜRINGEN

AUSGEZEICHNETE BILDUNG IN THÜRINGEN

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission haben heute in Berlin die Landesarbeitsgemeinschaft Bildung für nachhaltige Entwicklung Thüringen (LAG BNE Thüringen) als herausragende Bildungsinitiative für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Die LAG leistet als Netzwerk und Vorreiter einen beispielhaften Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland.
Für Thüringen wünschen sich die Akteure der LAG eine noch stärkere Einbeziehung der BNE in alle Bildungsbereiche und ein eigenes Förderprogramm für die vielen Bildungsanbieter.

Für die nachhaltige Entwicklung der Welt haben die UN die Agenda 2030 verabschiedet und 17
Nachhaltigkeitsziele (SDGs) formuliert. Ein zentrales Ziel ist – Nr. 4 – hochwertige Bildung. Das
grundlegende Prinzip bzw. Leitidee ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Sie befähigt
Menschen zu verantwortungsvollem Denken und Handeln und ist damit der Schlüssel zu allen
anderen Nachhaltigkeitszielen.
Das BMBF und die Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen jedes Jahr herausragende Lernorte,
Kommunen und Netzwerke aus, um deren Arbeit zu würdigen und nach außen deutlich zu machen.
Bei der heutigen Auszeichnungsveranstaltung in Berlin wurden aus Thüringen nur zwei Institutionen
ausgezeichnet. Neben der LAG auch noch das Nachhaltigkeitszentrum Thüringen.
„Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung. Sie ist für uns eine Belohnung für die stetige Arbeit,
die vielen Diskussionen mit Akteuren und Ministerien und Ansporn für die weitere Arbeit, damit BNE
noch stärker in allen Bildungsbereichen Eingang findet, die vielen Anbieter sich besser vernetzen und
ihren Forderungen mehr Ausdruck verleihen können“, so Maria Fronz und Jens Düring, SprecherIn
der LAG.
„Wir hoffen, dass uns die Auszeichnung auch noch mehr Rückhalt bei den Entscheidern im Land gibt
und wir beispielsweise mittelfristig ein Förderprogramm für BNE gemeinsam erarbeiten können“, so
die beiden weiter.

Die Jury begründet ihre Auszeichnung an die LAG wie folgt: „In der Landesarbeitsgemeinschaft
Bildung für nachhaltige Entwicklung sind in Thüringen Akteure der außerschulischen, non-formalen
Bildung organisiert. Ziel des Netzwerks ist es, die 17 Nachhaltigkeitsziele auf kommunaler und
Landesebene aufzugreifen und in die Nachhaltigkeitsprozesse zu integrieren. Die Jury würdigt das
hohe Engagement des Netzwerks zur strukturellen Verankerung von Bildung für nachhaltige
Entwicklung in Thüringen.“

Thüringer Qualitätssiegel BNE 2019

Thüringer Qualitätssiegel BNE 2019

Auszeichnung für 6 Bildungsanbieter

Auch 2019 wurden wieder außerschulische Bildungsanbieter mit dem „Thüringer Qualitätssiegel Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. In einem feierlichen Rahmen übergab die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund am 10.10.2019 in der Imaginata in Jena die Zertifikate an die sechs Bildungsanbieter, die in diesem Jahr erfolgreich den zweiten Zertifizierungsprozess zum „Thüringer Qualitätssiegel Bildung für nachhaltige Entwicklung“ durchlaufen haben.

Die neuen Träger des Thüringer Qualitätssiegels BNE bieten bemerkenswerte, anschauliche und aktivierende Lernmöglichkeiten zur nachhaltigen Entwicklung für Jung und Alt. Die Angebote reichen von Wanderungen für Familien, die das Ökosystem Wald erfahrbar machen über Workshops zur Solidarischen Ökonomie bis hin zum Experimentieren im Stationenpark. Hervorzuheben ist dabei die Verknüpfung von Wissensvermittlung mit der persönlichen Lebenswelt der Teilnehmer und dass diese mitgestalten dürfen und sollen!

Wir danken allen Ausgezeichneten für ihr stetes Engagement für BNE und sagen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Dr. Stephanie Nöllert und Cindy Tefs – Grüne Schule Jena

Dr. Cindy Völler – Verein zur Förderung der solidarischen Ökonomie e.V.

Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Rittergut Nickelsdorf – Ländliche Kerne e.V.

NaturFreunde Thüringen e.V.

Nationalpark Hainich

Imaginata e.V.

Informationen zum „Thüringer Qualitätssiegel Bildung für nachhaltige Entwicklung“ finden die hier: https://www.nhz-th.de/bne/bne-zertifizierung-in-thueringen/